Completion Accounts
Kaufpreismechanismus mit nachträglicher Anpassung anhand einer auf den Vollzugsstichtag erstellten Abschlussbilanz.
Bei den Completion Accounts wird zum Closing ein vorläufiger Kaufpreis gezahlt, der anschließend anhand einer auf den Vollzugsstichtag erstellten Bilanz angepasst wird. Üblich sind Anpassungen über Nettoverschuldung (Net Debt) und Working Capital. So spiegelt der endgültige Preis den tatsächlichen Vermögensstand bei Übergabe wider.
Im Gegensatz zur Locked Box trägt hier der Verkäufer das wirtschaftliche Risiko bis zum Closing. Der Unternehmenskaufvertrag regelt Bilanzierungsgrundsätze, Fristen für Aufstellung und Einwendungen sowie ein Schiedsgutachterverfahren bei Streit über die Schlussabrechnung.
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Diese Erklärung gibt einen allgemeinen Überblick zur österreichischen Rechtslage und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Maßgeblich sind immer die konkreten Umstände Ihrer Transaktion.
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Locked Box
Kaufpreismechanismus, bei dem der Preis auf einem festen, vergangenen Stichtag basiert und nach Closing nicht mehr angepasst wird.
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Earn-out
Variabler Kaufpreisbestandteil, der nach Closing von der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung des Zielunternehmens abhängt.
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Closing
Der dingliche Vollzug der Transaktion, bei dem nach Erfüllung aller Bedingungen die Anteile übertragen und der Kaufpreis bezahlt werden.
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Unternehmenskaufvertrag (SPA)
Der zentrale Vertrag über den Erwerb eines Unternehmens (Share oder Asset Deal), der Kaufgegenstand, Kaufpreis, Garantien und Vollzug regelt.
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