Disclosure Letter
Offenlegungsschreiben des Verkäufers, das Ausnahmen und Einschränkungen zu den im Kaufvertrag abgegebenen Garantien dokumentiert.
Der Disclosure Letter (Offenlegungsschreiben) ergänzt die Garantien im Unternehmenskaufvertrag. Der Verkäufer legt darin konkrete Sachverhalte offen, die einer Garantie widersprechen würden. Offengelegte Umstände gelten als dem Käufer bekannt und schließen insoweit eine Haftung des Verkäufers aus (Qualifizierung der Garantien).
Unterschieden werden allgemeine Offenlegungen (etwa Inhalt des Firmenbuchs oder des Datenraums) und spezifische Offenlegungen zu einzelnen Garantien. Der Disclosure Letter ist eng mit der Due Diligence verzahnt und steht im Gegensatz zur Freistellung, die gerade für bekannte Risiken eine Haftung des Verkäufers begründet.
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Diese Erklärung gibt einen allgemeinen Überblick zur österreichischen Rechtslage und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Maßgeblich sind immer die konkreten Umstände Ihrer Transaktion.
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Garantien
Selbstständige Zusicherungen des Verkäufers über bestimmte Eigenschaften des Unternehmens, deren Verletzung Schadenersatz- oder Anpassungsansprüche auslöst.
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Freistellung
Vertragliche Zusage des Verkäufers, den Käufer für ein konkret bezeichnetes Risiko vollständig schadlos zu halten.
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Due Diligence
Die sorgfältige Prüfung des Zielunternehmens vor dem Kauf in rechtlicher, steuerlicher, finanzieller und betrieblicher Hinsicht.
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Unternehmenskaufvertrag (SPA)
Der zentrale Vertrag über den Erwerb eines Unternehmens (Share oder Asset Deal), der Kaufgegenstand, Kaufpreis, Garantien und Vollzug regelt.
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