Due Diligence
Die sorgfältige Prüfung des Zielunternehmens vor dem Kauf in rechtlicher, steuerlicher, finanzieller und betrieblicher Hinsicht.
Die Due Diligence ist die systematische Risikoprüfung des Zielunternehmens, üblicherweise nach Abschluss von NDA und Letter of Intent. Geprüft werden Gesellschaftsrecht, Verträge, Arbeitsrecht, Steuern, Finanzen, IP und Compliance, meist über einen virtuellen Datenraum. Die Ergebnisse fließen in Kaufpreis, Garantien und Freistellungen ein.
Beim Share Deal ist die Due Diligence besonders wichtig, weil der Käufer den Rechtsträger mit allen Altlasten übernimmt. Identifizierte Risiken werden über den Disclosure Letter offengelegt und im Unternehmenskaufvertrag adressiert. In Österreich kann ein Verkäufer arglistig verschwiegene Mängel auch trotz Gewährleistungsausschluss nicht abwälzen.
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Diese Erklärung gibt einen allgemeinen Überblick zur österreichischen Rechtslage und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Maßgeblich sind immer die konkreten Umstände Ihrer Transaktion.
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Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)
Vertrag, der die Parteien zur vertraulichen Behandlung der im Transaktionsprozess offengelegten Informationen verpflichtet.
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Garantien
Selbstständige Zusicherungen des Verkäufers über bestimmte Eigenschaften des Unternehmens, deren Verletzung Schadenersatz- oder Anpassungsansprüche auslöst.
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Disclosure Letter
Offenlegungsschreiben des Verkäufers, das Ausnahmen und Einschränkungen zu den im Kaufvertrag abgegebenen Garantien dokumentiert.
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Share Deal
Erwerb eines Unternehmens durch Kauf der Geschäftsanteile (etwa GmbH-Anteile) am Rechtsträger, der mit allen Aktiva und Passiva fortbesteht.
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